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Urban Monkey Saftkur – Erfahrungsbericht

Nach einer längeren zwangsbedingten Blog-Pause melde ich mich endlich wieder zurück! In den letzten Monaten musste ich mich vor allem auf meine Berufsausbildung und das viele Lernen konzentrieren. Klarerweise rückte der Blog daher leider etwas in den Hintergrund. Ich fand einfach keine Zeit um ihn mit neuen Beiträgen zu füllen, aber das soll sich ab sofort wieder ändern!

Dass die letzten Wochen und Monate mit viel Stress und Kummer verbunden waren, brauche ich euch nicht näher erzählen. Doch ich kann euch von meinem „Stress Problem“ erzählen.. Anders als viele andere Menschen, denen es gerade weniger gut geht oder die vielleicht eine schwere Zeit durchmachen, kann ich während so einer Phase einfach nicht aufhören zu essen. Vor allem in den letzten zwei Monaten konnte ich mich einfach weder beim Essen noch beim Naschen zurückhalten, und dazu kam noch, dass ich so gut wie gar keine Bewegung machte. Während meiner Ausbildung verbrachte ich Montag bis Freitag in Schwechat und bis zum Ende des Kurses hatte ich im Vergleich zum Beginn ganze vier Kilo zugenommen!! Vier Kilo!! Ok, vielleicht war es auch etwas zwischen drei und vier Kilo, aber in zwei bis drei Monaten ist das doch eine Menge.

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Ich fühlte mich überhaupt nicht mehr wohl und war richtig froh, als die Unterrichtstage zu Ende gingen und ich endlich zwei Wochen Prüfungsurlaub zu Hause verbringen durfte. Ab sofort begann ich wieder bewusster zu essen und stopfte nicht mehr sinnlos in mich hinein. Zum Glück schaffte ich es sehr schnell wieder auf mein ursprüngliches Gewicht, doch wohl fühlen konnte ich mich noch immer nicht. Daher wollte ich erneut eine Saftkur starten, da ich mit meiner ersten von Frank Juice gute Erfahrungen machen konnte (den Bericht könnt ihr hier nachlesen). Warum meine aktuelle Saftkur doch nicht ganz nach Plan verlief, erzähle ich euch jetzt. 😉

Die Saftkur

Nach langem hin und her entschied ich mich für die dreitägige Urban Monkey Saftkur von der Lieferei. Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass ich mit dieser Saftkur nicht zwanghaft so viele Kilos wie möglich abnehmen wollte. Mein Ziel war, dass es mir wieder leichter fallen sollte, mich in nächster Zeit gesünder und bewusster zu ernähren.

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Wie funktioniert’s? 

Die Säfte von Urban Monkey enthalten jeweils 330 ml und sind somit kleiner als jene von Frank Juice, dafür ist die Kur mit € 58,90 auch günstiger. Aber mit viel Wasser und Kräutertee sollte man das schon schaffen! Man trinkt pro Tag jeweils sechs Säfte und kann dazu so viel Wasser und Tee trinken wie man möchte. Die Reihenfolge, in der man die Säfte trinken sollte, wird vorgeschlagen und ich habe mich auch daran gehalten.

Tag 1: 

Wie bei der Bestellung angegeben, fand ich meine Lieferung zeitig in der Früh vor meiner Haustür vor. Ich war begeistert! Wer sich noch an das Lieferproblem meiner letzten Saftkur erinnern kann, weiß, dass ich froh war nicht wieder ein elf Kilo Paket etwa ein Kilometer zu Fuß heim schleppen zu müssen. Damals war UPS einfach nicht fähig bzw. zu faul, um meine Lieferung zu mir zu bringen.

Aber das hat hier jetzt nichts verloren! 😉 Ich startete wie angegeben in der vorgeschlagenen Reihenfolge. Zu Beginn ging es mir auch super und ich war ziemlich motiviert. Im Laufe des Tages bekam ich dann langsam Hunger und der Magen knurrte unüberhörbar. Dass das normal sein soll, habe ich schon gehört, daher trank ich noch mehr Wasser und Kräutertee dazu. Zwischenzeitig besserte es sich sogar und ich konnte dann ohne Hungergefühl weiterlernen. Doch mit der Zeit meldete sich mein Magen zurück! Gegen Abend kamen dann auch Kopfschmerzen dazu, was mir wahrscheinlich nicht so aufgefallen wäre, wenn ich nicht lernen hätte müssen.

Abbruch nach dem 1. Tag?

Je später es wurde desto unsicherer wurde ich, ob ich diese Saftkur diesmal durchziehen könnte. Gegen 10 Uhr abends dann die Bestätigung: Während ich noch vorm Schlafengehen wiederholen wollte, hatte ich plötzlich ein richtiges Tief und mir war total schlecht. Ob wegen Hunger oder Kopfschmerzen, kann ich nicht sagen. Ich kannte sowas gar nicht, denn normalerweise gibt es Tage, an denen ich so gut wie nichts essen brauche und trotzdem keinen Hunger habe. Doch an jenem Tag war das ganz anders, ich vermute ganz stark, dass das vielleicht mit dem Lernen zusammenhängen könnte. Aber ich musste einfach einen Apfel essen und mich paar Minuten hinlegen ehe es mir dann wieder besser ging.

Die Kur war somit für die restliche Zeit bis zur mündlichen Prüfung unterbrochen und ich würde sie erst danach fortsetzen. Die Säfte halten ja zum Glück etwas länger!

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Zweiter Tag 1: 

Zwei Tage nach meiner (bestandenen) Prüfung begann ich nun die Fortsetzung meiner Saftkur. Und wisst ihr was? Mir ging es richtig gut dabei! Kein Hungergefühl, keine Kopfschmerzen und das obwohl ich auch noch weniger Wasser getrunken hatte als beim letzten Mal. Der erste Tag verging problemlos! Ich muss sogar gestehen, dass ich den sechsten Saft nicht getrunken hatte, da ich nicht mehr dazu kam.

Tag 2: 

Auch am zweiten Tag ging es mir gut, und das trotz fehlender fester Nahrung. Das erste Glücksgefühl kam auch gleich in der Früh beim Abwiegen, als ich schon mehr als einen Kilo weniger hatte. Aber nicht zu vergessen: Man nimmt während so einer Kur nur Wasser ab, das Fett bleibt leider. 😛 Trotzdem motiviert das, um dran zu bleiben. Hin und wieder hätte ich doch gerne etwas Essbares zwischen den Zähnen gehabt, vor allem da ich an diesem Tag lauter Burger, Pizzen und Gegrilltes auf Instagram und Co zu sehen bekam! Aber ich konnte mich zusammenreißen..

Ok, bis auf die eine Ausnahme, als ich mit einer Freundin nachmittags verabredet war und ein halbes Eis gegessen hatte. Aber ich bereue es zum Glück nicht, immerhin konnte ich ansonsten durchhalten. Zudem hatte ich in den letzten Tagen bereits weniger Fettiges zu mir genommen und fühlte ich mich sowieso schon um einiges besser als die Wochen vor dem Lernurlaub als mein Essen nahezu täglich aus Burger und Co bestand.

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Fazit: 

Trotz Anfangsschwierigkeiten und nachdem ich aus einer dreitägigen Saftkur eine eintägige und eine zweitägige gemacht hatte, ging es mir dann doch ganz gut dabei. Der erste (erste) Tag war wohl deswegen so mühsam, da ich einfach etwas im Magen brauchte, um mich besser konzentrieren und besser lernen zu können. Somit waren die letzten beiden Tage, die ich dann erst nach meiner Prüfung durchmachte wesentlich einfacher! Ich war auch viel unterwegs und kam daher auch nicht in Versuchung nach etwas Essbarem zu Hause zu suchen.

Die Säfte haben mir durch die Bank alle ganz gut geschmeckt, ich musste mich bei keinem Saft dazu zwingen, ihn herunterzubekommen. Insgesamt habe ich ungefähr eineinhalb Kilo abgenommen (so genau habe ich das leider diesmal nicht überprüft) und fühlte mich auch am Ende des zweiten Tages fit und gar nicht müde. Trotzdem freute ich mich schon am nächsten Tag wieder etwas Gutes essen zu können – etwas Gesundes und Gutes natürlich! 😉

Habt ihr schon Erfahrungen mit einer Saftkur gemacht?

5 Kommentare zu „Urban Monkey Saftkur – Erfahrungsbericht

  1. Wow, das hört sich richtig gut an! Ich habe noch keine Saftkuren gemacht, ich bin mir da noch unschlüssig, mit den pro und contras. Wenn es icht zu lang geht, ist es okay, sosnt fehlt einfach die Aminsoäuren Zufuhr und dann bauen Muskeln sehr schnell ab.

  2. Reespekt, ich würde nicht Mal einen Tag durchhalten, vor allem da mir die Süßigkeiten so fehlen würde 😀
    Vielen Dank auch für die Kommentare am Blog, ich hoffe du hattest auch ein schönes Wochenende!
    lg Vicky

    1. Hahaa ja die Süßigkeiten ^^ Ich nasche leider auch so gerne..
      und ich habe auch gedacht, dass ich das nie im Leben durchhalten könnte, war aber am Ende doch machbar 🙂

    1. Ich selbst hätte nie gedacht, dass ich es ohne Essen aushalten würde, aber es ist zu schaffen 🙂 Viel Erfolg dabei, falls du dich dafür entscheidest eine zu machen!

      Alles Liebe,
      Patricia

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