Food & Drink

Sweet Hell – Das höllisch gute Eis

Was gibt es Besseres als ein kühles, leckeres Eis bei diesen sommerlichen Temperaturen? Als Schleckermaul kann ich zu Eis nur schwer Nein sagen, und daher nahmen eine Freundin und ich die Einladung zum Eis schlemmen im Sweet Hell Eissalon im 19. Wiener Gemeindebezirk liebend gerne an!

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Seit 1. Mai 2016 hat das Sweet Hell seine Pforten geöffnet und erzeugt alleine schon mit Aussagen wie „Der Eissalon, der die Hölle gefrieren lässt“, wie es auf der Website lautet, jede Menge Neugierde! Neben den Klassikern, gibt es auch eine Vielzahl an ausgefallenen Eissorten. Auch Eisbecher und vegane Eissorbets werden angeboten. Und da der Eissalon auch ein Cafe ist, werden (na no na ned) auch Kaffeesorten sowie vier verschiedene Piadina Varianten angeboten, deren Teig übrigens auch selber gemacht wird.

Nach Empfehlung des Hauses blieb uns keine andere Wahl, als ein ganz spezielles Eis zu kosten: Zerberus heißt die Kreation und ist kein Eis für schwache Esser. Die „Höllenwaffel“, wie sie auch bezeichnet wird, besteht aus einer (fluffigen) selbstgemachten Waffel mit zwei Eiskugeln nach Wahl und einem Topping wie ihr es auf dem Bild erkennen könnt. Da einem so das Eis an den Händen hinab rinnen würde, wird das Ganze in einer Eistüte serviert. Ich habe noch nie zuvor so ein Eis gesehen, geschweige denn davon gehört, aber in Amerika soll das Gang und Gebe sein.

Sweet Hell Zerberus 2_myimpressions4u

Das Zerberus schmeckt teuflisch gut, die Waffel ist richtig flaumig und die Eissorten haben mir auch total geschmeckt. Ich habe die Sorten Hot Schoki (mit Chili) und Mango gewählt, meine Freundin Yogurth-Heidelbeere und Haselnuss. Bei Mango bzw. allgemein Fruchteissorten bin ich meist eher skeptisch und muss gestehen, dass viele fruchtige Sorten einfach viel zu künstlich schmecken. Doch nicht bei Sweet Hell, ich war ehrlich sehr erstaunt wie gut das Eis war. Aber auch kein Wunder, der Inhaber Herr Bachofen bereitet das Eis selbst zu und verwendet vor allem biologische Produkte aus der Region.

Doch um noch einmal zum Zerberus Eis zurückzukommen.. es sättigt total! Und es wundert mich jetzt auch nicht, warum wir gefragt wurden, ob wir es schaffen würden, das Eis aufzuessen. „Ja, locker“, kam sofort als Antwort. Doch es war dann tatsächlich schon fast zu viel, aber Waffel und Eis wurden von uns brav verputzt, nur das Stanitzel war dann zu viel des Guten – an einem guten Tag, hätte ich das aber auch noch verdrückt 😉

Sweet Hell Eissalon 1_myimpressions4u Sweet Hell Eissalon 2_myimpressions4u

Der Eissalon selbst bietet sehr viel Platz für seine Gäste, sowohl innen als auch draußen im Gastgarten. Die Familie Bachofen, die den Eissalon seit Mai diesen Jahres betreibt (bald wird übrigens ein weiterer in Strasshof eröffnet), macht einen sympathischen Eindruck und bemüht sich sehr. Sowohl mit der Art wie sie mit ihren Gästen umgehen als auch mit der Zubereitung des Eises bzw. allgemein den Zutaten.

Sweet Hell Eissalon 5_myimpressions4uSweet Hell Cappuccino_myimpressions4uSweet Hell Eissalon 4 _myimpressions4u

Die Lage könnte, denke ich, ein wenig besser sein, da der Eissalon direkt neben dem Döblinger Gürtel liegt und zeitweise richtig viele Autos unterwegs sind. Aber dank der verklebten Glaswände, die den Gastgarten von der Straße trennen, sieht man maximal den Straßenverkehr, wenn man den Hals gaanz lang macht. Das heißt, man kann ungestört sein Eis essen, ohne dass die Autofahrer einem dabei zusehen können.Sweet Hell_myimpressions4u

Ich muss sagen, ich war ehrlich überrascht, dass mir die Eiskugeln so gut geschmeckt haben. Es kommt nicht selten vor, dass man in einem Eissalon ein wässriges Eis serviert bekommt, bei dem nahezu alle Geschmäcker gleich schmecken und kaum zu unterscheiden sind. Oder wie vorhin erwähnt, dass die fruchtigen Sorten total künstlich sind. Aber das war bei Sweet Hell zum Glück nicht der Fall. Man merkt bzw. vielmehr schmeckt sofort, dass sich die Familie bemüht, ein gutes Eis herzustellen. Bei Gelegenheit werde ich sicher wieder vorbeischauen.

Sweet Hell Gastgarten _myimpressions4u

Sweet Hell
1190 Wien, Stadtbahnbögen 186-188
www.sweethell.at 

0 Kommentare zu „Sweet Hell – Das höllisch gute Eis

    1. Das kann allerdings ein Vorteil sein 😛
      Ich bin irgendwie auch froh, dass es nicht ganz bei mir in der Nähe ist und ich ein Stückerl fahren muss. Aber hin und wieder darf man sich doch so etwas Leckeres gönnen 🙂

  1. OMG OMG OMG
    Ich weiß schon, was ich morgen mache! Wie gut sieht bitte diese Hollenwaffel aus! Vielen Dank für diesen tollen Tipp. Ich quasi bei mir ums Eck und ich kannte es noch nicht! Wie kann das sein? 😀

    Alles Liebe,
    Trixi

  2. Wie geil ist dass den bitte. Den Laden kannte ich noch gar nicht, aber du kannst dir sicher sein, dass ich dort demnächst vorbeischauen werde. Ich hab jetzt schon Bauchweh vom vielen Schlecken 😉 LG Iris

    1. Sehr geil! Möcht ich mal ausprobieren. Nicht nur dass das Eis super aussieht und viele leckere Varianten zur Auswahl stehen, der Name ist ja wohl der Hit für einen Eissalon! Und dann heißt der Besitzer und Eismancher auch noch Bachofen (Altdeitsch bzw. Wienerisch für Backofen) Genial! XD Do muaß I hie!

      1. Haha nicht schlecht oder? 😉
        Das Eis muss man wirklich mal probiert haben. Oft könnt ich sowas zwar nicht essen, aber lecker ists auf jeden Fall! Und Hot Schoki war auch voll gut !

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