DIY · Gastbeiträge

[Gastblogger] DIY Pinnwand für Schmuck, Notizen und andere schöne Dinge

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Liebe Leser von myimpressions4u,

vor ein paar Wochen fragte mich die liebe Patricia, ob ich nicht in ihrer Abwesenheit einen Gastbeitrag für ihren Blog schreiben wollte. Wollte ich. Über ihre Anfrage habe ich mich riesig gefreut, weil ich ihr hier schon lange folge und ihre Beiträge immer besonders gerne lese. Normalerweise schreibe ich auf www.pinkpetzie.de über die schönen Dinge des Lebens – vor allem Beautysachen. Aber auch persönliche Beiträge, Gartentipps und Lifestylethemen kommen bei mir nicht zu kurz und ganz besonders gerne probiere ich DIYs aus. Etwas, das ich schon ewig ausprobieren wollte, habe ich nun endlich in die Tat umgesetzt: ich habe Pinn- und Dekowände gebaut. Mein Beitrag soll euch als Inspiration und Anregung dienen, unliebsame Kram-Ecken und Papierchaos zu ordnen oder einfach dazu dienen, euren Schmuck dekorativ in Szene zu setzen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbauen.

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Für die erste Variante braucht ihr nur eine (alte) Pinnwand, Stoff, mit dem ihr die Pinnwand ganz nach eurem Geschmack gestalten könnt und Sprühkleber. Und dann könnt ihr ganz nach euren Bedürfnissen und Vorlieben noch Brettchen, Bänder und Bordüren anbringen. Je nachdem was ihr an eure Pinnwand pinnen möchtet, braucht ihr natürlich noch Heftzwecken, kleine Häkchen, Nadeln oder Schrauben.

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Und dann einfach die Pinnwand gut mit dem Sprühkleber einnebeln, kurz warten und den Stoff draufkleben. Um eine schönere Kante zu bekommen, könnt ihr den Stoff an den Kanten einmal umnähen.

Wer aber keine Nähmaschine hat oder einfach keine Lust dazu, der kann einfach mit einem selbstklebenden Band oder einer Bordüre die Ränder bekleben. So kann der Stoff auch nicht ausfransen.

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Wenn der Stoff klebt, könnt ihr alles Weitere einfach anpinnen. Ob nun einfach nur Deko oder Zettel, die sonst auf dem Schreibtisch herumfliegen oder was auch immer. Meine erste Pinnwand hängt an der Eingangstür und bietet Platz für Schlüssel, Tüten, Einkauflisten und Post.

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Die zweite Dekowand habe ich mir zum Aufhängen von Armbändern, Ketten und Gürteln gebaut. Hierfür braucht ihr Styropor, Holzleisten, Nägel oder Schrauben, Stoff zum Bespannen und einen Tacker.

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Zuerst messt ihr die Größe eurer Dekowand aus. Je nachdem wie viel Platz ihr habt, kann die ganz klein, aber auch ganz groß werden. Eine Freundin hat damit sogar eine ganze Wand aufgehübscht und kann ihr nicht nur Kleinteile, sondern auch Taschen und Kleider aufhängen. Mein Exemplar ist relativ klein, weil ich nicht viel Platz habe, aber es reicht, um euch das Prinzip zu erklären.

Aus den Holzleisten baut ihr euch einen Rahmen, den ihr mit Schrauben an den Enden verbindet. Je größer die Dekowand sein soll und je schwerer die Dinge, die aufgehängt werden, desto mehr Querstreben solltet ihr einbauen. Das dient zum einen der Stabilität, zum anderen könnt ihr in das Holz Schrauben drehen, die da stabil genug halten, um auch Taschen und andere Dinge zu tragen. Das reine Styropor würde ausbrechen.

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Wenn ihr euren Rahmen fertig habt, kommt das Styropor in die Zwischenräume. Einfach mit einem scharfen Messer (am besten schneidet ein Cutter) in die entsprechende Größe schneiden.

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Um dem Ganzen zusätzlich Stabilität zu geben und damit euch nicht irgendwann das Styropor von der Wand bröselt, sollte man eine Rückwand einsetzen. Für kleinere Dekowände kann man ganz darauf verzichten oder einfach so wie ich Pappe verwenden, für größere sollte man am besten dünne Holzplatten verwenden.

Die Rückwand könnt ihr einfach wie bei Ikea-Möbeln in den Rahmen nageln.

Und dann auch hier die Wand mit Stoff bespannen und auf der Rückseite ins Holz tackern. Dabei müsst ihr nur darauf achten, dass ihr den Stoff gut spannt und am besten immer überkreuzt die Tackernadeln ins Holz bringt. Also an einer Ecke anfangen und dann auf der gegenüberliegende die nächste. So verhindert ihr, dass der Stoff beult oder Falten wirft.

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Und dann noch ein Tipp von mir: wenn ihr größere Schrauben in die Wand drehen wollt, dann macht schon vorm Festtackern an der entsprechenden Stelle ein kleines Loch in den Stoff. Denn wenn ihr das erst hinterher macht, kann es sein, dass ihr den Stoff beim Reinschrauben mit dreht und dann entstehen wieder so unschöne Falten. Bei kleineren Nägeln oder Nadel, die vor allem nicht reingedreht werden, passiert das nicht. Da könnt ihr hinterher völlig frei die Position bestimmen.

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Beide Methoden sind schnell und einfach und mit wenigen Dingen, die man überall bekommt, ruckzuck gebaut. Die Pinn- oder Dekowände sehen nicht nur toll aus, sie schaffen auch deutlich mehr Ordnung und können jeder Zeit neu dekoriert oder umgestaltet werden. Außerdem eignen sie sich meiner Meinung nach auch super als Geschenk für die beste Freundin, die Schwester oder, aber auch für den Liebsten, Brüder oder Väter. Dann vielleicht mit etwas weniger Rosa als bei mir.

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Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachmachen und würde mich sehr freuen, wenn ihr mir Fotos von euren DIY-Wänden schickt. Entweder über Twitter, Facebook oder Instagram und natürlich auch per Mail. Alle Links dazu findet ihr auf meinem Blog.

Liebe Grüße

Eure Pinkpetzie

8 Kommentare zu „[Gastblogger] DIY Pinnwand für Schmuck, Notizen und andere schöne Dinge

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