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„Der Schrei der Eule – Aus Obsession wird Mord“

Originaltitel: „The Cry of the Owl“

Verfilmung nach dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Patricia Highsmith

Regie: Jamie Thraves

FSK: ab 12 Jahren

Genre: Thriller, Drama

Der Schrei der Eule - Film

Story:

Es geht um den depressiven und labilen Robert, der gerade eine Scheidung durchmacht. Als er eines Tages am Haus einer jungen Frau namens Jenny vorbeikommt, beobachtet er sie durch das Küchenfenster. Er hat keine bösen Absichten – ihm gefällt es einfach wie glücklich sie wirkt. Somit geht es ihm selbst auch für kurze Zeit ein wenig besser und sein trostloses Leben gerät für einen kurzen Augenblick in Vergessenheit.

Immer wieder zieht es ihn in die Nähe ihres Hauses, um sie zu beobachten. Als sie ihn eines Tages entdeckt, bittet sie  ihn unerwarteter Weise ins Haus. Sie kommen ins Gespräch und von nun an ist sie diejenige die ihn ständig verfolgt und ihn aufsucht, sich in ihn verliebt und sogar ihren Freund verlässt.

Als sich die beiden näher kommen – ändert sich beider Leben drastisch. Immer öfters kommt es zu kuriosen Zwischenfällen.  Jennys Exfreund verschwindet nach einer Schlägerei mit Robert spurlos. Robert wird verdächtigt ihn umgebracht zu haben, er wird seinen Job los, obwohl er kurz vor der Beförderung stand und mit seiner Exfrau hat er sich auch noch herumzuschlagen.

Ein tödliches Komplott zieht sich von nun an über den gesamten Film und nimmt ein völlig unerwartetes Ende.

Spannung:

Spannung wird so gut wie kaum aufgebaut. Momente die einen aufschrecken lassen sollten, lassen einen eher kalt. Mich hat der Thriller nicht wirklich gepackt. Um eine interessante Story handelt es sich allemal, doch leider hat mich dieser Film nicht mitreißen können.

Besetzung:

Von Julia Stiles habe ich mir eigentlich mehr erwartet. Ich kenne sie aus Filmen wie „10 Dinge dich ich an dir hasse“ oder „Das Omen“. Auch in „Das Bourne Ultimatum“ spielt sie eine Hauptrolle. In „Der Schrei der Eule“ spielt sie eine verstörte junge Frau, die es kaum schafft, den Zuseher zu überzeugen.

Paddy Considine, der die Hauptfigur Robert spielt, kannte ich vorher nicht. Bekannt ist er jedoch unter anderem auch durch „Das Bourne Ultimatum“ oder „Dead Man’s Shoes“. Auch er hat mich leider nicht von seinen schauspielerischen Leistungen überzeugen können. Die meiste Zeit wirkt er eher emotionslos.

Titel:

Es bleibt lange offen, warum der Titel den Namen „Der Schrei der Eule“ trägt. Die Frage wird schließlich ca. Mitte des Filmes in einem Satz aufgeklärt. Jenny wacht nämlich mitten in der Nacht durch den Schrei einer Eule auf. Auf Roberts Frage, warum sie sich fürchte, es handle sich doch bloß um eine Eule, meinte sie:  „Eulen sind ein Symbol des Todes“.

Somit wird am Ende meine Frage nach dem Titel aufgeklärt. Denn in diesem Thriller soll es nicht bloß bei einer Leiche bleiben…

Fazit:

Ehrlich gesagt habe ich mir von dem Film mehr erwartet. Er klingt zwar vielversprechend und ich war mir echt sicher, dass ich hier einen Glücksgriff gemacht habe, aber leider war dies nicht der Fall. Das Cover erzeugt Spannung, was der  Film jedoch leider nicht geschafft hat…

Ich nehme an, dass der Roman der Autorin Patricia Highsmith um einiges besser ist. Zudem kann ich mir gut vorstellen, eine derartige Geschichte gut in ein Buch  zu packen und dieses um einiges spannender und packender erscheinen zu lassen. Die Verfilmung ist jedoch meiner Meinung nach nicht besonders gelungen. Die Idee ist im Prinzip großartig, doch leider hapert es an der Umsetzung. Schade eigentlich…  

0 Kommentare zu „„Der Schrei der Eule – Aus Obsession wird Mord“

  1. Den Film habe ich vor ein paar Monaten auch erst gesehen… und war auch ein wenig enttäuscht. Nichts gegen ruhige Thriller, aber hier entsteht wirklich kaum Spannung. Und warum Jenny auf einmal selbst zur Stalkerin wird, das hat mich nicht so überzeugt.

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