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„Marley und ich“ – John Grogan

Verlag: Goldmann

Seitenanzahl: 349

Schon bei der Vorschau zum Kinofilm „Marley und ich“ hat mich die Geschichte des kleinen Labrador-Welpen Marley von der ersten Minute an in den Bann gezogen, da ich bei Hunden stets ins Schwärmen gerate. Vor allem Labradore und Golden Retriever faszinieren mich sehr und dies war auch ein Hauptgrund, warum ich mir das Buch des Autors John Grogan gekauft habe – auch, da mich der Labrador auf dem Titelblatt des Buches sofort angesprochen hat.

Marley & Ich - John Grogan

In diesem Buch teilt John Grogan seine Erfahrungen über seinen Hund Marley mit all seinen Lesern. Gemeinsam mit seiner Frau schaffen sich die beiden einen Welpen an, um zu sehen, wie sie mit solch einer Verantwortung umgehen können und ob sie bereit für Kinder sind. Dass Marley so lebenslustig und ausdauernd ist, mit dem haben beide nicht gerechnet. Es ist also zu lesen, wie der Umgang zwischen Mensch und Tier sein kann, wie sich sowohl die Grogans als auch Marley nach und nach verändern und es ist zudem eine herzliche und mitreißende Geschichte über die vergehende Zeit.

Bei „Marley und ich“ handelt es sich um sehr amüsante, humorvolle, aber auch mitfühlende Erlebnisse. Ein Lachfaktor ist garantiert, denn auch wenn ich als zweifache Hundebesitzerin mit einigen Geschichten und „Übeltaten“ vertraut bin, ist Marley tatsächlich um einiges frecher als meine beiden Vierbeiner. Doch was das Buch außerdem behandelt, ist, dass nicht nur Menschen altern, auch Tiere müssen sich gegenüber Veränderungen geschlagen geben.

Auch wenn das Buch zum Ende neigend immer trauriger wird, ist es dennoch eine reizende Geschichte, und obwohl am Schluss mit Sicherheit einige Tränen fließen werden, es zahlt sich auf jeden Fall aus diesen Bestseller zu lesen.

Ich bin froh, dass John Grogan nicht nur die witzigen Situationen in sein Buch aufgenommen hat, sondern sowohl das teils krisenhafte Beisammensein des Ehepaares, als auch Marleys Leben bis zu letzten Minute in der Geschichte inkludiert ist. Somit hat er nichts harmonisiert und der Leser hat das Gefühl einen wahrheitsgetreuen Roman in den Händen zu halten, was auch der Fall ist.

0 Kommentare zu „„Marley und ich“ – John Grogan

  1. Ach, bei dem Film habe ich so geheult. Eigentlich dachten wir alle, es ist ein sehr lustiger Film, aber das Ende hat mich dann geschafft – einige ältere Personen aus dem Kino waren komplett verheult, einer hörte gar nicht mehr auf. Echt guter Film – und wahrscheinlich auch gutes Buch 😉

    1. Ach ja, ich hab ihn Gott sei Dank auf DVD gesehen – aber am Ende hab ich kurz auf Pause drücken müssen, weil er so traurig war 🙁
      War eigentlich auch davon überzeugt, dass das zur Gänze ein lustiger Film ist, aber naja 😉 ich find ihn auch trotzdem ziemlich gut – Buch und Film!!

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